| Die Datenübertragung im Betriebsfunk (Amtsdeutsch:
Nichtöffentlicher mobiler Landfunk NÖML) bietet wesentliche Vorteile
gegenüber der Datenübertragung in öffentlichen Netzen (z.
B. GSM-Netzen): |
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Es fällt
nur eine geringe monatliche Grundgebühr an |
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Verbindungsgebühren bzw. Gebühren pro Datenpaket werden nicht
erhoben |
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Keine
Verbindungsaufbauzeiten |
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| Diesen
Vorteilen stehen Einschränkungen gegenüber: |
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Eingeschränkte
Reichweite (ca. 30km, abhängig von Sendeleistung und
Antennenstandort) |
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Der Funkkanal muß
mit anderen geteilt werden |
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Damit es
bei der Teilung des Funkkanals mit anderen Nutzern kein völliges
Durcheinander gibt, hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post im 70cm - Band fünf Kanäle freigeschaltet und in jeweils
zehn Zeitschlitze unterteilt. So können sich zehn Nutzer einen Funkkanal
teilen, ohne daß es zu einer Kollision auf dem Funkweg kommt. Anders
als beim Sprechfunkverkehr im NÖML ist bei der Datenübertragung
hier ein direkter Funkverkehr zwischen ortsfesten Funkstationen erlaubt.
Diese Art der Datenübertragung ist hervorragend geeignet für die
Überwachung und Steuerung von unbemannten Stationen mit geringen
Datenmengen. Ein größerer Dateitransfer ist auf diesem Wege nicht
sinnvoll! |
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| Zahlreiche
Anwendungen lassen sich so mit geringen laufenden Gebühren verwirklichen
z.B.: |
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Steuerung und
Überwachung von Wasser- und Abwasserpumpanlagen |
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Steuerung und
Überwachung von Parkscheinautomaten |
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Sabotageüberwachung
auf Baustellen usw. |