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Die
AS551 ist eine Schnittstelle zwischen Fest- und Mobilfunknetz. Sie ist
kompatibel zu S2M mit DSS1 Protokoll und allen Mobilfunknetzen die den
GSM-Standard unterstützen.Mit der AS551 lassen sich netzinternen Tarife
oder preisgünstige Zeitkontingente einfach in ein Gesprächsrouting oder
VPN einbinden. Kommunikation aus der Telefonanlage direkt in die
Mobilfunknetze oder auch in umgekehrter Richtung, können unabhängig vom Festnetzbetreiber erfolgen. Zu den Tarifen des verwendeten Mobilfunkdienstes, bei gleichbleibender Gesprächsqualität und gleichwertigem Bedienkomfort.
Bisher musste, um das zu realisieren, ein Servicetechniker die nötigen Einstellungen für die Telefonanlage und das LCR vornehmen. Ist aber der Eingriff in
die Telefonanlage nicht möglich oder nicht gewünscht weil z.B. zu
kostspielig, hatte man ein Problem. Für diese Anwendungen gibt es die
AS551 in der Ausführung mit 'Pass-Through' .
'Pass-Through' bedeutet: Die
AS551 prüft alle ankommenden und abgehenden Verbindungen auf
Übereinstimmungen mit Einträgen in der AS551 Rufnummernverwaltung. So
wird dann z.B. ein Gespräch zu einem Mobilfunkteilnehmer, nicht über
das Festnetz sondern per GSM-Funkmodul über einen bestimmten
GSM-Netzbetreiber geführt werden. Im Maximalausbau, d.h. mit drei A551
slave Einschüben, ist die Nutzung von bis zu 30 verschiedenen
Netzbetreibern oder Providern denkbar. Die Telefon- anlage selbst
braucht kein Least Cost Routing zu unterstützen.
Zusätzlich
kann zu jeder Nebenstelle der Telefonanlage eine Mobiltelefonnummer
eingerichtet werden (Mobil-Twinning), die einen ankommenden Ruf aus dem
Fest- netz gleichzeitig an der Nebenstelle und einem Mobiltelefon
signalisiert. Das Gespräch kann dann entweder an der Nebenstelle
oder am Mobiltelefon entgegen genommen werden. Ist ausserdem die (GME)
'GSMMobility-Extender' Funktion aktiviert, kann auch am Mobiltelefon
ein Gespräch, über die bestehende Verbindung mit der AS551, zu einer Nebenstelle der TK-Anlage weitervermittelt werden.
Die
AS551 mit 'Pass-Through' wird direkt in die S2M Amtsleitung der
Telefon- anlage eingefügt. Für den Betrieb ist kein zusätzlicher Port
an der TK-Anlage erforderlich. Die oben aufgeführten Funktionalitäten
sind mit jeder beliebigen TK-Anlage, die über eine S2M -Amtsbaugruppe
verfügt, möglich. |
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